Nach Facebook beginnt Dein eigenes Leben

Was ich mir schon immer dachte, jedoch nie zu träumen wagte, bewahrheitet sich leider in den vergangenen Wochen und Monaten immer mehr: Facebook agiert als Werbeverkäufer und schert sich einen Dreck um das, was die Menschen, die den „König“ Zuckerberg täglich füttern, für den „König“ tun.

Dies ist der 1. Artikel einer längeren Serie zum Thema Social Media.

Neben der allgemeinen Verdummung, die sich durch die Masse des Contents breitmacht und die daraus resultierende Übersättigung des Publikums – ich erinnere hier einmal an den legendären Post eines Nutzers:

Ich habe Krebs.

… welcher mehr als Hundert Likes erzielte …

zeichnet sich ein weiterer Trend in der großen Facebook-Familie ab:

Zum melken der Kuh muss nun der Melker auch noch für das melken bezahlen. Sonst kommt keine Milch mehr.

Ein Trend den wir auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt entgegensehen. Oder auch bei Onkel Google – einst die beste Suchmaschine die es je gegeben hatte – doch wehe Du zahlst nicht für Werbung … der Content interessiert nicht mehr.

Wer es nicht glauben will, der gebe bitte einfach einmal unter einer landesfernen IP – oder wem der Begriff des VPN fremd ist, beim nächsten Urlaub in einem fernen Land, die gleichen Suchbegriffe wie zu Hause ein, um sich selbst zu finden. – Ja sowas aber auch – das Zielpublikum ist ein anderes und in Afrika stehst Du mit Deiner deutschen Webseite plötzlich an erster Stelle. In Deutschland jedoch erst auf Seite 6 – denn Du hast ja keine Ads (Anzeigen) gekauft.

Wenn Du bei Facebook keine Anzeigen schaltest, dann werden auch die treuen Freunde Deiner öffentlichen Seite Deine mühsam ausgedachten Beiträge nicht mehr sehen – nur wenn sie das wirklich wollen – aber bis sie diese Einstellung gefunden haben, ist der Beitrag mehr als veraltet.

 

Unsere Freunde Google und Facebook leben vom Inhalt, vom neudeutschen Content und haben völlig vergessen, das es jemanden geben muss, der diesen Content liefert und das eben jener auch etwas davon haben will: Gewinn, Likes oder gute Treffer in der Suchmaschine. Und das ist auch ein gutes Recht, denn ohne Content, kein Sinn mehr bei Suche und Timeline.

 

Die Verarschung der Medien nimmt mittlerweile Ausmaße an, das es einen normal denkenden Bürger mehr als schmerzt.

Ich sehe derzeit – nach einem halbem Jahr intensiven Engagement auf Facebook – nur eine Lösung für dieses Problem. Gesteigerte Dezentralisierung von Informationen und das Internet wieder so zu nutzen wie es einmal gedacht war: Als Informationsnetz.

Dies funktioniert aber nicht in einem abgeschlossenen, nicht durchsuchbaren System, wie dem Buch der Gesichter, sondern nur dann, wenn die Informationen wieder selbst verwaltet werden.

 

Facebook ist out – Newsletter sind in

Ich teile mich gerne mit und erfreue mich auch an den Reaktionen meiner Mitmenschen im Online Zeitalter – doch verweigere ich mich Monopolisten mit Inhalten zu füttern, die mich nicht füttern wollen.

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Auf bald im bunten Online-Leben,

Igor Warneck

 

 

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